Visuelles London – mein Guide für kreative Köpfe

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Fünf Nächte London. Fünf Tage verloren in einer Weltmetropole und dabei Inspiration finden.

Vor zwei Jahren war ich das erste Mal dort und habe ein bisschen Herz dort gelassen und mich natürlich umso mehr gefreut wieder dort zu sein und mich inspirieren zu lassen.
Meine bessere Hälfte war die ersten zwei Tage auf der Awwward Conf und somit hatte ich viel Zeit alleine. Mit Musik im Ohr, Bus unterm Popo (für mich der beste Weg eine Stadt zu erkunden!) machte ich mich auf den Weg quer durch die Streets of London. Und habe festgestellt: London ist eine visuelle Stadt. Nicht nur schön zum Anschauen sondern es wird auch viel Wert darauf gelegt, dass alles andere gut ausschaut. Selbst in einem gängigen Lebensmittelgeschäft gibt es pinterestverdächtige Blumensträuße während man hier immer nur Gerbera und Rosen bekommt. (warum ausgerechnet diese?)

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Für visuelle Köpfe empfehle ich, wenn nicht sogar befehle ich, das Museum of Brands, Packaging and Advertising zu besuchen. Die Reise beginnt im 18Jh. und bringt einen durch den ‚Time Tunnel‘ bis in die Neuzeit. Und die Entwicklung zu sehen, die ganzen Illustrationen und Fotos sind einfach Balsam für die Augen. Eigentlich durfte man drin keine Fotos machen, aber das muss ich einfach in die Welt raustragen wie toll das Museum ist!

In London lohnt sich generell der Blick von rechts nach links, nicht nur wegen des Straßenverkehrs, sondern wegen den ganzen Details. Viele Plakate der Öffis sind einfach super schön illustriert oder man entdeckt das ein oder andere Foto oder Dinos auf Hauswänden. Aber in jedem Fall wird man quasi von Inspiration erschlagen!

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Das untere Bild ist natürlich nicht von mir. Das hab ich in Camden Market ergattert. Eine Illustration aus einem Buch die anscheinend über 100 Jahre alt ist.

Noch ein Muss: das House of Illustration

gleich neben der University of  the Arts London. ( Da könnt ihr euch vorstellen wie stark die kreativen Vibes waren!) Leider ein dickes ABER meinerseits. Es war mir einfach zu klein. Oder die Erwartung unter einem House zu groß. Denn die Ausstellung bestand nur aus zwei Räumen. Dafür war aber die Exhibition sehr interessant. Eine nie veröffentlichte Geschichte von Beatrix Potter (Peter Rabbit) wurde illustriert von Quentin Blake und man konnte Skizzen und Originale bewundern.

Und zu guter Letzt, das Design Museum!

Da braucht es auch nicht viele Worte. Einfach gutes Design.

Was muss man eurer Meinung nach noch unbedingt in London sehen wenn man ein kreativer Kopf ist?

Schreibt es doch in die Kommentare, ich bin ganz neugierig! Denn im Dezember soll es wieder in die schöne Stadt gehen. Denn da ist die Illustration Fair !

Und hier noch ein Katzen Foto, because #catcontent

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Kommentare 4

  1. Der Post ist so toll. <3 Ich mag London auch sehr gerne und finde die Stadt super inspirierend.
    Woah, die Illustration-Fair sieht mega großartig aus… Da überlege ich glatt, ob ich da auch hin will! :O

  2. Hallo Nina,

    London ist soo toll. Das Design-Museum war das letzte mal wg. Umzug geschlossen. Beim nächsten Besuch werde ich es mir aber ansehen. Und das Museum of Brands etc. hört sich auch gut an. Im März geht es wieder für ein paar Tage rüber! Yeah!

    Mein Tipp für Illustratoren: Ich liebe es, mit Zeichensachen (Klappstühle gibt es dort) ins V&A Museum zu gehen und dort ein wenig zu zeichnen. Freitags hat das Museum bis 22.00 Uhr geöffnet. Viel Zeit zum Zeichnen!

    In den letzten 12 Monaten war ich zweimal in London und habe darüber gebloggt. Vielleicht findest du dort noch Tipps für deinen nächsten Besuch:

    http://miri-d.blogspot.de/2016/03/london-love.html
    http://miri-d.blogspot.de/2016/12/london-mit-kind.html

    Kreative Grüße aus dem Allgäu,
    Miri D

  3. Sehr toller Beitrag. Ich wohnte für 30 Jahre in London. Vermisse die Architektur aber nicht das Wetter. Wohnte auch mal dem British Museum gegenüber. Schöne Aussicht.

    Ja es gibt immer schöne Sachen auf den Straßen zu sehen.

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